Pulsierende Schröpfkopfbehandlung




Schröpfen wird seit Jahrtausenden erfolgreich als Naturheilverfahren eingesetzt und greift unmittelbar in die Selbstregulierung des Körpers ein, um ihn gegen diverse Leiden und Erkrankungen zu unterstützen.

Leider geriet das Schröpfen durch die rasante medizinische und pharmakologische Entwicklung sehr in Vergessenheit.

Während man früher von einer Flamme erhitzte Ton- und Bambustöpfe, später auch Gläser aufsetzte, wird heute das Schröpfen durch moderne Technik unterstützt. Pulsierendes Schröpfen ist ein Form von Bewegung ohne Belastung.

Durch das regulierbare Vakuum werden die Gefäße geöffnet, die feine Pulsierung regt die Blut- und Lymphzirkulation an, beschleunigt den Stoffwechsel und versorgt das Gewebe lokal besser mit Nährstoffen.

Hierdurch kann die Zellaktivität angeregt werden und auch das Immunsystem profitieren.

Pulsierendes Schröpfen bietet Hilfe bei Muskelverspannungen, Rückenproblemen, Arthrosebeschwerden und Schmerzen.

Einen TV-Medienbericht zum Thema Schröpfen können Sie hier anklicken.

Bei Patienten mit chronischen Lendenwirbelsäulenschmerzen wurde die Wirksamkeit und Funktionsverbesserung durch die Behandlung nach 4 Wochen im Vergleich zu einer Kontrollgruppe in dieser randomisierte Studie nachgewiesen.

Die Wirksamkeit von Schröpfkopfmassagen gegenüber Akupunkturtherapie wurde bei Patientinnen mit chronischen nichtspezifischen Rückenschmerzen in dieser Therapievergleichsstudie untersucht.

Dr. med. Martin Böhringer Facharzt für Orthopädie - 91074 Herzogenaurach
       

Schröpfen bei Kniegelenksarthose




Von Forschern der Charité Berlin wurde 2012 eine viel versprechende Studie über die Schröpfbehandlung bei Kniegelenksarthrose veröffentlicht. Diese Studie ist die erste ihrer Art und für die "moderne" gerätegestütze Schröpftherapie sehr bedeutsam. Sie wurde mit dem auch von uns verwendeten HeV-Tech- Schröpftherapiegerät durchgeführt.
Es zeigte sich eine deutliche und statistisch signifikante Schmerzlinderung, eine Funktionsverbesserung und eine Zunahme der körperlichen Lebensqualität bei den behandelten Patienten. Die Effekte schwächten sich nach Ende der Therapie etwas ab, aber auch nach 3 Monaten lag noch ein deutlicher Unterschied zu Gunsten der Therapie vor.

Einen Artikel der Carstens-Stiftung hierzu finden sie unter folgendem Link:
www.carstens-stiftung.de/artikel/schroepfen-lindert-knieschmerzen.html
Die Original Publikation finden sie unter diesem Link: www.biomedcentral.com/1472-6882/12/184