Unsere Röntgenaufnahmen entstehen direkt auf einem hochauflösenden Detektorpanel mit CSi-Szintilator, so dass wir beim Röntgen ein Maximum an Aussagekraft bei einem Minimum an Strahlenbelastung erzielen und auch Weichteile wie Muskeln, Sehnen, Bindegewebe und Schleimbeutel etc. erkennen können.
Unsere Röntgenanlage misst auch die abgegebene Röntgenflächendosis und lässt eine digitale Weiterbearbeitung Ihrer Aufnahme direkt vor Ihren Augen am Monitor zu.
Bitte bringen Sie vorhandene Röntgenaufnahmen bei Ihrem Besuch mit, damit eventuell weitere Aufnahmen vermieden werden können.
Schwangerschaft?
Bitte teilen Sie uns unbedingt mit, wenn eine Schwangerschaft vorhanden oder nicht auszuschließen ist, da wir Röntgenaufnahmen dann vermeiden möchten und keine Becken- oder untere Lendenwirbelsäulenaufnahmen durchführen werden.
Sollte sich jedoch die Notwendigkeit einer Röntgenuntersuchung ergeben, so können wir Ihnen versichern, dass Aufnahmen, bei denen die Gebärmutter nicht durchstrahlt wird (Extremitäten, Kopf, Rippen, Brust-/Halswirbelsäule), von Strahlenschutzexperten als unbedenklich eingestuft werden.
Bedenken Sie auch, dass - aufgrund mangelnder Röntgenuntersuchung - übersehene, nicht adäquat behandelte Verletzungen möglicherweise anhaltende Folgeschäden nach sich ziehen können.
Unsere Röntgenanlage bestrahlt sie so wenig wie möglich – sie röntgt nur so viel wie nötig.
Bei fachgerechter Indikation ist der Erkenntnisgewinn für die Gesundheit im Vergleich zum Risiko um ein Vielfaches höher, als die eigentliche Strahlenbelastung, die man stets in Relation zu "natürlicher" Bestrahlung sehen muss:
- Jährliche natürliche Strahlenbelastung
Boden/Luft (Radonbelastung), kosmische Strahlung, Ernährung
ca. 2,1mSv/Jahr
- Berufspilot
bis ca. 5 mSv/Jahr
- Transatlantikflug (San Francisco, hin und zurück)
ca. 0,1 mSv (0,009mSv/Stunde)
- 1 filterlose Zigarette
bis ca. 0,07 mSv
- 1 Woche Wandern/Skifahren (in 3000 m Höhe)
bis 0,02 mSv
- Computertomographie Wirbelsäule
ca. 2-11 mSv
- Röntgen von Extremitäten (Hand, Fuss)
ca. 0,01 mSV (wie ca. 1,3 Tage Aufenthalt in der Schweiz)
Das
natürliche Risiko, an Krebs zu sterben, liegt bei
24%. Eine Strahlenbelastung von 10mSv (ca.
1000 Röntgenaufnahmen der Extremitäten) erhöht dieses Risiko statistisch um 0,05%, vergleichbar mit der Erhöhung der Sterblichkeit, wenn man 450 Tage in London (Luftverschmutzung etc.) oder 540 Tage in der Wohnung mit einem Raucher verbringt.